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Hauptstadt eines Weltreichs

In der Schule lernen wir im Geschichtsunterricht, dass es in früheren Jahrtausenden bereits große Kulturen gab, die Bauwerke errichteten, die uns bis heute in Staunen versetzen. Für unseren Kulturkreis waren besonders die antiken Griechen mit ihren berühmten Philosophen und Tempeln wichtig, aber natürlich auch die antiken Römer. Doch wenn wir heute über das antike Griechenland sprechen, liegen wir einem Trugschluss auf. Es gab damals kein vereintes Land, sondern viele kleine Städte, die stolz auf ihre Eigenständigkeit und regelmäßig in kriegerische Auseinandersetzungen untereinander verwickelt waren. Berühmt-berüchtigt sind die Konflikte zwischen Athen und Sparta.

Der Trojanische Krieg

Es gab ein Ereignis, bei dem die griechischen Städte ihre Differenzen beiseitelegten und gemeinsam in den Kampf zogen: den Trojanischen Krieg. Die Menschheit hat sich im Laufe der Geschichte oft bekämpft und viele dieser Auseinandersetzungen sind in Vergessenheit geraten. Doch auch dank Homer, der von dem Krieg in der Ilias erzählt hat, ist uns dieser Krieg nach wie vor ein Begriff. Wir sprechen heute noch von Trojanischen Pferden und Trojaner haben es sogar bis auf unsere Computer geschafft.

Doch während des Trojanischen Kriegs kämpfte auf der Seite der Griechen ein Mann, der später für die Römer noch eine besondere Bedeutung erlangte: Aeneas. Für die Griechen war er ein Held, für die Römer der Gründer Roms. Der Legende nach war seine Mutter Aphrodite, die Göttin der Schönheit und der Liebe. Außerdem soll er Troja verteidigt haben, bis sich die schutzlosen Einwohner in das Ida-Gebirge gerettet hatten. Im Gegensatz zu anderen großen Helden überlebte er die Vernichtung Trojas und floh mit seinem Gefolge. Als er schließlich Italien erreichte, gründete er nicht nur die Stadt Rom, sondern auch eine neue Kultur.

Bescheidene Anfänge

Ausgrabungen belegen, dass es bereits im zehnten Jahrhundert vor Christus eine Siedlung auf dem Gebiet Roms gab. Diese beschränkten sich zunächst jedoch auf die Fläche der beiden Hügel Palatin und Esquilin. Der Ausbau und die Entwicklung der Stadt wurden vermutlich von den damals über Mittelitalien herrschenden Etruskern vorangetrieben. Ein wichtiges Ziel war hier die Trockenlegung des Sumpfgebiets zwischen den Hügeln, was mithilfe eines Kanalisationssystems gelang.

Aufstieg zum Weltreich

Nach der Vertreibung der Etrusker wurde Rom eine Republik und wuchs durch seine Expansionspolitik beständig. Die Stadt Rom wurde dabei immer mehr zum Zentrum des sich bildenden Weltreiches. Dabei unterlag das Stadtbild einem ständigen Wandel.

Ein Straßennetz wurden gebaut und vereinfachten so den Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Teilen des Reiches. Außerdem revolutionierte der Bau von Aquädukten das Leben der römischen Bevölkerung, denn sie wurden nun mit frischem Quellwasser versorgt und mussten nicht mehr das schmutzige Wasser des Tibers trinken. Die Bautätigkeit beschränkte sich jedoch bei Weitem nicht nur auf Straßen und Aquädukte. Praktische Bauwerke wie Brücken über den Tiber prägten das Stadtbild und der Ausbau des Handels- sowie des Kriegshafens festigten Roms Anspruch als Weltmacht. Auch repräsentative Gebäude wie Tempel aus Marmor sollten für alle die Macht und den Reichtum Roms demonstrieren.

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