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Glaube und Verfolgung

Im Rom der Antike glaubten die Menschen an viele Götter. Es gab auch Menschen, die in der Stadtgeschichte eine besondere Geschichte gespielt hatten und von denen man annahm, dass sie nach ihrem Tod einen Platz an der Tafel der Götter erhielten. Romulus, auf den der Legende nach der Name der Ewigen Stadt zurückgeht, wurde von den Römern beispielsweise als Quirinus verehrt. Insgesamt waren die antiken Römer beim Thema Religion überraschend tolerant und duldeten auch andere Strömungen innerhalb ihres Weltreiches.

Polytheismus vs. Monotheismus

Doch das Christentum wurde als essenzielle Bedrohung empfunden und mit aller Härte bekämpft. Dies hing damit zusammen, dass das Christentum deutlich strenger in Bezug auf Glaubensfragen war. Indem die Christen darauf beharrten, dass es nur einen Gott gab, sprachen sie gleichzeitig den römischen Göttern die Existenzberechtigung ab. Diese Botschaft beinhaltete jedoch politische und gesellschaftliche Sprengkraft, denn die Bevölkerung des römischen Reichs, die jahrhundertelang an Jupiter und viele andere Götter geglaubt hatte, wollte sich nicht kampflos von diesem Glauben trennen. Dadurch rissen innerhalb der Gesellschaft breite Gräben auf, die sich in gesellschaftlichen Spannungen entluden. Die brutale Verfolgung und Hinrichtung der Christen erschien den politisch Verantwortlichen als einzige Lösung, um die Gefahr einzugrenzen, die ihrer Meinung nach von dieser neuen Religion ausging.

Bedrohter Kaiserkult

Die Apostel konnten ihre Geschichte zunächst noch relativ frei erzählen. Sie wurden als jüdische Sekte gesehen, von der man sich im Zentrum der römischen Macht nicht bedroht fühlte. Dies änderte sich jedoch, als die Missionierungsbemühungen Erfolg zeigten. Ein Grund, weshalb die römischen Herrscher die Ausbreitung des Christentums als so gefährlich empfanden, war die Tatsache, dass das Christentum die Vergötterung von Menschen ablehnte. Dies stand jedoch im klaren Widerspruch zum Kaiserkult, der seine Position gerade damit begründete, dass er ein direkter Nachkomme der Götter war.

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